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Wichtige Stichworte: Blattpulver, Samen, Gemüse, Drumsticks, Rinde, Blüten, Hunger,
Entwicklungsländer, Becker, Uni Hohenheim

 

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Moringa Oleifera - ein Baum mit vielen Talenten

Der Moringa-Baum, stammt ursprünglich aus der Himalaya-Region und zählt botanisch zu der Familie der Moringaceae (Bennussgewächse). Im deutschsprachigen Raum ist Moringa Oleifera Lam. auch unter dem Namen Meerrettichbaum bekannt. Dies liegt an seinen Wurzeln, die sehr viel Senfölglykoside enthalten und dadurch den typischen Meerrettichgeruch verströmen.

Seine einzelnen Bestandteile wie die Samen, Wurzeln, Schoten, Kerne, Blätter und Rinde werden seit langem als traditionelle Heil- und Aufbaumittel genutzt. Das Besondere an Moringa Oleifera ist, dass auch das Interesse verantwortungsvoller westlicher Wissenschaftler und humaner Hilfsorganisationen inzwischen immens groß ist.

Blätter Blüten Schoten (Drumsticks)

Was macht Moringa Oleifera so einzigartig?

1.

Die Samen sind der beste natürliche Wasseraufbereiter


Zerkleinert man ein Samenkorn pro 1 Liter Wasser, können damit nicht nur 99 Prozent der Keime abgetötet, sondern auch die Schmutzpartikel beseitigt werden. Diese Leistung vollbringen wasserlösliche Proteine, die Bakterien, Viren, Keime und natürliche Verunreinigungen binden und dadurch so schwer machen, dass diese sich am Behälterboden absetzen. Der bekannte Wissenschaftsredakteur und Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar konnte den großen Effekt der Wasserreinigung in seiner Sendung „Die große Show der Naturwunder“ vom Westdeutschen Rundfunk eindrucksvoll demonstrieren.

2.

Die Pflanze wächst dort, wo der Hunger am größten ist und kann sofort genutzt werden


Moringa ist eine sehr schnell wachsende und nach der Ernte auch schnell nachwachsende Ressource für viele Einsatzgebiete. Innerhalb von 12 Monaten wächst er bereits auf 5-8 Meter und trägt dann auch schon seine ersten Früchte. Das Besondere daran ist, dass er genau dort gedeiht, wo er als Nahrungs- und Einnahmequelle am nötigsten gebraucht wird.

Die Organisation Trees For Live International: „Diese Pflanze könnte Millionen von Menschenleben retten.“

Quelle: Nach Trees For Life: “Moringa Book”. 2005. S. 12-13.

3.

Die Blätter und das daraus gewonnene Blattpulver sind ein „Ernährungs-Dynamit“

 
Viele Wissenschaftler auf der ganzen Welt untersuchten durch biochemische Analysen den Grund für die Medizinalkraft dieser Pflanze. Selbst die sonst eher zurückhaltenden Forscher von unabhängigen Universitäten waren gleichzeitig verblüfft und begeistert.
 

„Der Moringa-Baum ist außerordentlich hilfreich gegen ernährungsbedingte Krankheiten - ein Phänomen unter den Nahrungs- und Heilpflanzen.“

Prof. Klaus Becker vom Tropenzentrum
der Universität Hohenheim

„Grüne Medizin“, Securvital - Das Magazin, 1/2007, S. 22.

Besonders die 1-2 cm großen Blätter und das Blattpulver könnten auch in unseren Breiten viele Ernährungs- und Gesundheitsprobleme lösen. Der Proteingehalt liegt bei etwa 30%. Anders als bei vielen anderen pflanzlichen Eiweißquellen liegen aber alle essentiellen Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis vor und sie sind daher für den Körper sofort verwert- und nutzbar. Gleichzeitig sind die Blätter aber noch eine Ausnahmeerscheinung in Bezug auf den Vital- und Mineralstoffgehalt.

Abb.: Moringa-Pulver

     
 

   
 

© 2009 Claus Barta

 
         
 

Buch:

Moringa
Oleifera -

ein ernährungs-medizinisches Füllhorn